Robert Almer

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Infos über Robert Almer

Der am 20. März 1984 im steirischen Bruck an der Mur geborene Robert Almer ist ein österreichischer Fußballpatriot, wie er selten anzutreffen ist. Während die meisten seiner erfolgreichen Landsmänner schon früh den Weg ins Ausland suchen, blieb der talentierte Tormann den größten Teil seiner Karriere Vereinen seines Heimatlandes treu.

Nachdem Robert Almer sein Talent zunächst im Lokalverein SV Birkfeld als Stürmer zeigen durfte, fand er seinen Weg schon früh zur wichtigsten Adresse, was den Fußball im Bundesland Steiermark betrifft. Beim SK Sturm Graz durchlief er sämtliche Jugendstationen, mittlerweile aber als Tormann. In Graz kam er auch in der Amateurmannschaft zum Einsatz. Seinen ersten Vertrag als Profi unterschrieb Robert Almer aber 2002 bei der Austria Wien. Trotz wechselnder Stationen in den folgenden Jahren sollte die Austria zu Almers Stammverein werden. Schon damals stand ihm Freundin Dominique Nadarajah zur Seite, die ebenfalls einer sportbegeisterten Familie entstammt, sich aber dem Schwimmsport verschrieb.

Um Spielpraxis zu sammeln, verlieh die Wiener Austria Robert Almer in den ersten Jahren an diverse Kooperationspartner, wie den SC Interwetten, den SCR Altach oder den DSV Leoben. 2006 unterschrieb er einen Vertrag beim SV Mattersburg, wo er zum ersten Mal die Rückennummer 21 trug und ebenfalls zum ersten Mal in der österreichischen Bundesliga auflief. Das Gastspiel aber währte nicht lange. Schon 2008 erfolgte die Rückkehr zur Austria Wien, wo er die nächsten drei Jahre sein Gehalt beziehen sollte.

Im Jahr 2009 heiratete Robert Almer seine langjährige Freundin Dominique Nadarajah. Als die erste Tochter des Paares 2012 zur Welt kam, stand der Torwart aber zum ersten Mal nicht mehr in Österreich unter Vertrag. Mit Sommer 2011 begann ein vierjähriges Intermezzo in Deutschland. Mit Fortuna Düsseldorf stieg er in die Bundesliga auf und im nächsten Jahr wieder ab. Es folgten sowohl ein Vertrag mit dem FC Energie Cottbus als auch einer beim Hannover 96. Erst im Ausland, bei Düsseldorf, durfte Robert Almer erstmalig die Rückennummer 1 tragen, die traditionell dem ersten Tormann einer Mannschaft vorbehalten ist.

Ab Juli 2015 bezog Robert Almer sein Gehalt wieder in seinem Heimatland. Ein weiteres Mal kehrte er zur Austria Wien zurück, wo er ab diesem Zeitpunkt als Stammtorwart gesetzt wurde und auch die Kapitänsschleife anlegen durfte. Im Oktober 2016 zog er sich bei einem Spiel gegen den AS Rom eine schwere Knieverletzung zu, nach der er mehrere Monate pausieren musste.

In der österreichischen Nationalmannschaft ist Robert Almer ein wichtiger Rückhalt des Teams. Viele Jahre schon darf er als erster Torwart die Rückennummer 1 aufs Spielfeld tragen. Schon ab der U-16 setzte man im Nationalteam auf den hochgewachsenen Robert Almer. Mit der U-19 gelang ihm 2003 bei der U19-Europameisterschaft in Liechtenstein der Gewinn der Bronzemedaille.

Seit 2011 wird Robert Almer regelmäßig in der A-Nationalmannschaft eingesetzt und mauserte sich im Laufe der Jahre zum Stammtorwart. 2015 brach er den über 30 Jahre alten ÖFB-Rekord von 458 Minuten ohne Gegentreffer mit satten 603 torlosen Minuten. Erst Zlatan Ibrahimovic setzte im Länderspiel gegen Schweden dieser Serie ein Ende.

2016 fuhr Robert Almer mit der österreichischen Nationalmannschaft zur EM nach Frankreich, wo er in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz kam, bevor das Team als Gruppenletzter aus dem Bewerb ausschied. Vor allem Almers Glanzleistung im Spiel gegen Portugal war es zu verdanken, dass die Hoffnung Österreichs nicht noch früher starb. In diesem Spiel ließ er keinen Ball in sein Tor und hielt in spektakulärer Manier mehrere Torschüsse von niemand Geringerem als Cristiano Ronaldo.


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