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Maximilian Beister

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Infos über Maximilian Beister

Noch vor einigen Jahren galt Maximilian Beister als ein Supertalent. Doch einige Verletzungen später scheint im eigentlich besten Fußballeralter schon wieder alles vorbei zu sein. Keine gewöhnliche Sportbiographie, die Maximilian Beister sogar nach "Down Under" führte - leider gilt dies wohl auch für seine momentane sportliche Situation.

Erste Karriereschritte

Maximilian Beister wuchs in Lüneburg auf und wurde bereits mit 14 ins HSV-Jugendinternat aufgenommen. Bereits mit 18 unterschrieb er einen Profivertrag beim HSV, im November 2009 gab er mit 19 Jahren dort sein Bundesligadebüt. Für einen Stammplatz sollte es noch nicht reichen, obwohl Maximilian Beister bereits Stammspieler in der U-20-Nationalmannschaft war und später in der U21 mit der Rückennummer 22 regelmäßig zum Einsatz kam. 2010 wurde Maximilian Beister für zwei Jahre an den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf ausgeliehen und blühte in seiner zweiten Saison dort mit insgesamt acht Saisontoren so richtig auf. Der Dribbler führte die Fortuna zum Aufstieg und stand plötzlich wieder als hoffnungsvolles Nachwuchstalent auf dem Zettel zahlreicher Bundesliga-Späher.

Von München nach Mainz und bis nach Melbourne - eine Ausleihodyssee

Nach Ende der Leihe bei der Fortuna und mit der Rückkehr zum HSV schien Beisters Karriere 2012 so richtig durchzustarten. Am 14. Spieltag erzielte er sein erstes Saisontor gegen Schalke 04, verlängerte seinen Vertrag bei den Hansestädtern gleich um drei Jahre und bekam erstmals ein Gehalt in Millionenhöhe. Doch ein Tag im Januar 2014 veränderte seine gesamte Laufbahn zum Negativen. Im unbedeutenden Testspiel gegen Arnheim zog sich Maximilian Beister einen Kreuzbandriss sowie einen Knorpel- und Meniskusschaden zu. Danach konnte Maximilian Beister nie an seine zwischenzeitlich starken Leistungen anknüpfen. Vom HSV ein Jahr vor Vertragsablauf nach Mainz verkauft, erwischte es ihn wieder schwer. Direkt zu Beginn setzte ihn das Bone-Bruise-Syndrom, eine Knochenprellung mit lang anhaltenden Schmerzen, für längere Zeit außer Gefecht.

Als er nur noch in der zweiten Mannschaft der Mainzer eingesetzt wurde, fiel Maximilian Beister vor allem durch Lustlosigkeit beim Training auf. Daraufhin wurde er vorübergehend vom gesamten Spielbetrieb suspendiert und schließlich zu den Münchner Löwen in die 2. Liga verliehen. Aber auch dort konnte sich Maximilian Beister nicht durchsetzen und nun schien nur noch die Flucht in die Fremde eine Option für die Karrierewende. Tatsächlich ließ sich der trickreiche Mittelfeldspieler im Oktober 2016 auf das Abenteuer Australien ein. Er wurde zunächst für eine Saison zum dortigen Spitzenclub Melbourne Victory verliehen. In Australien konnten schon einige in der Bundesliga gescheiterte Talente eine zweite Karriere starten, doch dies war dem Pechvogel Maximilian Beister leider nicht vergönnt.

Ein Snack als Absicherung für die Zukunft und noch dazu ein eigener Verein

Der Mann mit den ständig wechselnden Rückennummern - Beister trug im Laufe seiner Karriere u.a. die 9, 11 und 23 - hat aber aufgrund seiner Verletzungshistorie für die Zeit nach dem Fußball vorgeplant. Zusammen mit zwei Freunden entwickelte Beister während seiner langen ersten Verletzungspause 2013 den "SnaxCup" und brachte diesen vor allem in England durchaus erfolgreich auf den Markt. Hinter dem Markennamen verbirgt sich eine Kombination aus Trinkbecher und Teller, damit Stadionbesucher Bier und Bratwurst unfallfrei zum Platz transportieren können. Ganz nebenbei gründet er mit anderen Freunden den Fußballklub SC Lüneburg 2014, um seiner Heimat vielleicht irgendwann mal Profifußball zu ermöglichen. Lange nichts mehr gehört hat man bei all diesen Aktivitäten von seiner attraktiven Freundin aus HSV-Zeiten, Manuela Apitzsch.

Das Ende einer nicht zu langen Reise

Anfang Februar 2017 löste Maximilian Beister nach nur neun Einsätzen seinen Vertrag aus persönlichen Gründen in Melbourne schon wieder auf, um nach Deutschland zurückzukehren. Seit dem 1. Juni 2017 steht er wieder in Mainz unter Vertrag, eine Rückkehr ins Profiteam erscheint jedoch unwahrscheinlich. Eine Vertragsauflösung samt Abfindung ist für das einstige Top-Talent zu erwarten. Mit 26 Jahren könnte seine einst so verheißungsvolle Karriere also schon vorbei sein.


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